

Projekte/Tätigkeitsfelder
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Landschaftsplanung ist ein interdisziplinäres Fachgebiet, das sich mit der Gestaltung, Pflege und Entwicklung von Landschaften beschäftigt. Ziel ist es, ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte in Einklang zu bringen. Sie umfasst Maßnahmen wie den Schutz von Natur und Umwelt, die Gestaltung von Grünflächen in urbanen Räumen sowie die nachhaltige Nutzung von Ressourcen. Landschaftsplanung spielt eine wichtige Rolle bei der Anpassung an den Klimawandel, der Förderung der Biodiversität und der Schaffung lebenswerter Umgebungen für Mensch und Natur.
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Zapfenpflücken

Forst
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Forstwirtschaftliche Tätigkeiten wie Waldberäumung, Auflichtung und Totholzkartierung spielen eine zentrale Rolle in der nachhaltigen Bewirtschaftung und Pflege von Wäldern. Sie dienen sowohl dem ökologischen Gleichgewicht als auch der wirtschaftlichen Nutzung des Waldes.
Waldberäumung
Die Waldberäumung umfasst Maßnahmen zur Entfernung von Bäumen, Sträuchern oder Unterholz, um den Wald zu pflegen oder Platz für neue Entwicklungen zu schaffen. Dies kann beispielsweise nach Stürmen notwendig sein, wenn umgestürzte Bäume den Zugang blockieren oder eine Gefahr darstellen. Auch bei der Holzernte wird gezielt beräumt, um wertvolle Rohstoffe zu gewinnen. Dabei ist es wichtig, selektiv vorzugehen, um die Biodiversität zu erhalten und den Wald nicht unnötig zu schädigen. Moderne Forstwirtschaft setzt hierbei oft auf nachhaltige Methoden, wie die naturnahe Waldbewirtschaftung, bei der nur einzelne Bäume entnommen werden, um die natürliche Regeneration zu fördern.
Auflichtung
Die Auflichtung ist eine gezielte Maßnahme, um den Baumbestand zu verdünnen und mehr Licht auf den Waldboden zu bringen. Dies fördert das Wachstum von Jungpflanzen und unterstützt die Artenvielfalt, da lichtabhängige Pflanzen und Tiere bessere Lebensbedingungen vorfinden. Besonders in dichten Nadelwäldern wird die Auflichtung eingesetzt, um Monokulturen aufzulockern und den Wald resilienter gegenüber Schädlingen wie dem Borkenkäfer zu machen. Forstwirte entfernen dabei schwache oder kranke Bäume, sodass die verbleibenden Bäume mehr Nährstoffe und Platz zur Verfügung haben. Diese Methode ist ein Balanceakt zwischen ökologischen Zielen und der langfristigen Gesundheit des Waldes.
Totholzkartierung
Die Totholzkartierung ist ein wichtiges Instrument im Naturschutz und in der ökologischen Forstwirtschaft. Hierbei wird die Menge, Verteilung und der Zustand von abgestorbenem Holz im Wald erfasst. Totholz – also umgefallene Bäume, abgestorbene Äste oder stehende tote Bäume – ist essenziell für die Biodiversität. Es bietet Lebensraum für zahlreiche Arten wie Insekten, Pilze, Vögel und Kleinsäuger. Durch die Kartierung können Förster und Naturschützer beurteilen, ob genügend Totholz vorhanden ist oder ob gezielt welches belassen werden sollte. In bewirtschafteten Wäldern wird Totholz oft bewusst stehen gelassen, um die ökologische Funktion des Waldes zu stärken, während in Naturschutzgebieten die natürliche Entwicklung ohne Eingriff im Vordergrund steht.
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